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Profil des Instituts

Das Institut für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen ist ein forschungsstarkes Institut an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln.

Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Politik blickt an der Universität zu Köln auf eine über hundertjährige Geschichte zurück. 1920 wurde in Köln der erste Lehrstuhl für Politik an einer deutschen Universität gegründet. 1951 wurde der ehemalige Reichskanzler Heinrich Brüning erster Professor für Politikwissenschaft an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät. 1960 entstand schließlich das heutige Institut aus dem Institut der UNESCO.

Acht aktuelle und emeritierte Professorinnen und Professoren sowie etwa 60 Mitarbeitende und Doktoranden prägen heute das akademische Leben am Institut. Mehrere renommierte Forschungseinrichtungen stehen mit dem Institut in enger Verbindung. So sind zahlreiche Doktoranden am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung angesiedelt. Innerhalb des Instituts haben sich mehrere Lehrstühle zum Cologne Center for Comparative Politics zusammengeschlossen.

Die Forschung am Institut befasst sich insbesondere mit Vergleichender Politikwissenschaft, Politischer Ökonomie, Empirischer Demokratietheorie, Internationalen Beziehungen, Europäischer und Mehrebenenpolitik sowie Methoden der Politikwissenschaft. In Sachen Forschungsreputation gehört das Institut zu den angesehensten in Deutschland. Im Shanghai-Ranking von 2021 belegt es den ersten Platz unter den Universitäten in Nordrhein-Westfalen. Aktuell werden zum Beispiel die Auswirkungen von Minderheitenregierungen auf politische Repräsentation erforscht. Der Europäische Forschungsrat finanziert dieses Vorhaben mit zwei Millionen Euro.

Neben den sozialwissenschaftlichen Studiengängen umfasst die Lehre mehrere fakultätsübergreifende Verbundstudiengänge, z.B. in Regionalstudien. Besonders hervorzuheben ist das forschungsorientierte, englischsprachige Masterprogramm in Politikwissenschaft, das die internationale Ausrichtung des Instituts widerspiegelt und den Studierenden einen empirischen und analytischen Fokus mit starker Methodenausbildung bietet.

Das Institut verfügt über eine eigene Bibliothek mit über 32.000 Medien, viele davon auch in elektronischer Form. Das Fachpersonal der Bibliothek unterstützt die Studierenden bei Bedarf bei der Recherche.